Strompreise in Europa: Mehr Disziplin
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Günther Oettinger kritisiert, dass der europäische Binnenmarkt nur in Ansätzen existiert.

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Strompreise in Europa: Mehr Disziplin

Im europäischen Binnenmarkt soll Strom und Gas bis 2014 ungehindert fließen. Die Kunden könnten so Milliarden an Energiekosten sparen. Doch die EU-Staaten öffnen den Markt zu langsam. Jetzt macht Kommissar Oettinger Druck.

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Brüssel - Das Ziel ist eigentlich glasklar formuliert: „Der Binnenmarkt sollte bis 2014 vollendet werden, damit Gas und Strom ungehindert fließen können“, beschlossen die Staats- und Regierungschefs der EU Anfang Februar 2011. Die drei Gesetzespakete, die die europäische Union hierfür zum damaligen Zeitpunkt bereits beschlossen hatte, sollten dazu in nationales Recht gegossen werden. „Die vereinbarten Fristen dürfen nicht überschritten werden“, hieß es in der Gipfelerklärung. 21 Monate später herrscht Ernüchterung. „Die EU ist nicht in der richtigen Spur, um diese Zeitvorgabe zu schaffen“, heißt es im Sachstandsbericht der EU-Kommission, der dem Tagesspiegel vorab vorlag.

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