Luftfracht: Nacht-Express nach Leipzig
Seit zwei Jahren betreibt DHL sein Drehkreuz für eilige Sendungen in Sachsen. Über Sicherheit wird nicht gesprochen.
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Leipzig - Birgit Arlt hat kleine Schweißperlen auf der Stirn. Die DHL-Mitarbeiterin steht am Ende einer gelben Rutschbahn. Von oben gleiten rote Plastiksäcke mit Expressgut zu ihr herunter. Sie wuchtet die Säcke in eine gelbe Wanne, scannt den Bestimmungsort ein und gibt den Wannen einen letzten Stoß, damit sie zurück auf das Förderband gleiten. An diesem Ort ist keine Zeit, sich über den Inhalt der Sendungen Gedanken zu machen. Mit einer Geschwindigkeit von 2,5 Metern pro Sekunde fahren die Wannen mit ihrer Ladung durch die riesige Halle. Am Ende des Förderbandes, ein Stockwerk unter dem Arbeitsplatz von Birgit Arlt, hieven Arbeiter die Säcke wieder heraus und verfrachten sie in Container. Durchschnittlich sieben Minuten verbringt das Expressgut in der Sortieranlage. Kurze Zeit später sind die Pakete und Dokumente wieder in der Luft.
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