Wirtschaft: Nicht innovativ genug
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Das Wetter war schuld. Wegen des langen Winters blieb die Frühjahrskollektion in den Geschäften hängen. Foto: dpa

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Wirtschaft: Nicht innovativ genug

Strauss Innovation ist zahlungsunfähig. Der Händler hat jetzt drei Monate Zeit, das Geschäft zu retten.

Von Maris Hubschmid

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Berlin - Und wieder ist ein bekannter deutscher Einzelhändler in die Gefahrenzone gerutscht: Die Kette Strauss Innovation steht kurz vor der Insolvenz. Wie das Unternehmen mit Sitz im nordrhein-westfälischen Langenfeld am Donnerstag bestätigte, wurde beim Amtsgericht Düsseldorf Antrag auf ein Schutzschirmverfahren eingereicht. Der Schutzschirm stellt eine Art Vorstufe zum Insolvenzverfahren dar, er ermöglicht es der strauchelnden Firma, noch drei Monate lang die Geschäfte in Eigenregie zu führen, ohne von den Gläubigern bedrängt zu werden. Außerdem werden sämtliche Mitarbeiter – nach Angaben des Unternehmens rund 1400 – von der Bundesagentur für Arbeit bezahlt. Ein Aufseher soll sicherstellen, dass kein Geld unnötig abfließt.

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