China und die Deutsche Bank: Paradiese für Prinzlinge
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Auf Shoppingtour. Längst haben Edel-Designer reiche Chinesen als Zielgruppe entdeckt. Was diese nicht in teuren Boutiquen ausgeben, schaffen sie offenbar ins Ausland.

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China und die Deutsche Bank: Paradiese für Prinzlinge

Die Deutsche Bank lotst Geld vermögender Kunden aus China in Steueroasen. Damit steht sie nicht allein. Doch vor allem wegen der potenziellen Kunden sind die Geschäfte brisant.

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Chinas reiche Elite wickelt nach Medienberichten heimlich und in großem Stil lukrative Geschäfte über Steueroasen ab. Die Enthüllungen stützen sich auf bisher vertrauliche Unterlagen, die sogenannten Offshore-Leaks-Daten, die in Deutschland der „Süddeutschen Zeitung“ und dem Norddeutschen Rundfunk vorliegen. Auch nahe Verwandte wichtiger chinesischer Politiker – in China abfällig Prinzlinge genannt – steuern demnach Transaktionen über Briefkastenfirmen in der Karibik. Die Enthüllungen kommen zu einem ungünstigen Zeitpunkt für Chinas Führer, weil gerade Kritiker vor Gericht gestellt werden, die eine Offenlegung der Politiker-Vermögen fordern. Als erster wurde am Mittwoch der Bürgerrechtler Xu Zhiyong wegen Störung der öffentlichen Ordnung angeklagt.

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