Regulierungsgesetz: Partystimmung an der Wall Street
zum Hauptinhalt
Tagesspiegel Plus

Regulierungsgesetz: Partystimmung an der Wall Street

Das Regulierungsgesetz trifft die US-Finanzbranche weniger hart als erwartet. Es wird das Wachstum der Wall Street nicht ausbremsen.

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

New York - Ausgelassene Stimmung herrscht derzeit in der Stone Street, der Partymeile der Broker und Banker, einen Steinwurf von der Wall Street entfernt. In dem mit groben Steine gepflasterten und von kleinen Häuschen gesäumten Gässchen im Schatten der Hochhäuser sitzt das Fußvolk der US-Finanzgemeinde an langen Biertischen und stößt in der schwülwarmen Sommerabendluft auf die nächsten Bonusrunden an. Denn seit vergangenem Freitag ist klar: Auch das härteste Regulierungsgesetz seit den 1930er Jahren wird das Wachstum der Wall Street nicht ausbremsen. „Es hätte viel schlimmer kommen können, wir sind echt happy“, sagt ein Händler der Investmentbank Morgan Stanley. Und auch in der Chefetage ist man erleichtert. „Wir werden uns anpassen. Das haben wir bisher immer erfolgreich geschafft“, sagt ein Vorstand einer großen Wall-StreetAdresse dem „Handelsblatt“.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })