Scheine ohne Ende
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Ein Mann beugt sich mit einer Lupe in der Hand über einen Bogen mit Zehn-Euro-Geldscheinen.

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Die Folgen der Geldschwemme: Scheine ohne Ende

Die Zinsen sind weltweit so niedrig wie nie, doch die Inflation zieht trotzdem nicht an. Warum eigentlich?

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An den Abend Mitte November im New Yorker Rockefeller Center erinnert sich Jussi Pylkkänen noch immer gerne. „Es war ein historischer Moment“, schwärmt der Chefauktionator des Hauses Christie's. Für fast 500 Millionen Euro hatte er Kunstwerke an den Mann gebracht, darunter das Triptychon „Three Studies of Lucian Freud“ von Francis Bacon. Ein unbekannter Käufer blätterte am Ende 106 Millionen Euro auf den Tisch, ein Rekordpreis für ein Einzelstück. Überrascht ist Pylkkänen von den immensen Summen nicht. „Wenn heute ein wirklich großartiges Kunstwerk auf den Markt kommt, ist nur noch die Frage, wie viele Bieter sich darum streiten“, erzählt er. Das Bacon-Bild werde kein Einzelfall bleiben. „Wir werden noch mehr Preise um die 100-Millionen-Dollar-Marke erleben“, glaubt er.

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