Pierers Autobiografie: Siemens hat nichts zu befürchten
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Die Welt von "Mr. Siemens". Nachdenklich absolvierte er einen seiner letzten größeren Auftritte, die Hauptversammlung der Deutschen Bank 2008 – er saß damals dort noch im Aufsichtsrat.

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Pierers Autobiografie: Siemens hat nichts zu befürchten

Das Buch von Ex-Siemens-Chef Heinrich von Pierer dürfte für Wirbel sorgen – dabei wird gar nichts enthüllt.

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Freiwillig ging er nicht. Schließlich war er „Mr. Siemens“, 38 Jahre im Unternehmen, gut zwölf Jahre Vorstandschef, zuletzt Aufsichtsratsvorsitzender. Ein Patriarch, das Gesicht der Deutschland AG, Vertrauter der wichtigsten Politiker und zeitweise sogar als möglicher Bundespräsident im Gespräch. So einer geht nicht freiwillig. Aber die Korruptionsaffäre, die Siemens inzwischen Milliarden gekostet hat, spülte ihn weg. Fahnenflucht komme nicht infrage, er trete nicht zurück, sagte er lange – und musste es im April 2007 doch tun: Sein Beweggrund sei allein „das Interesse von Siemens“, sagte er und wies alle Schuld von sich. Er ging auch nicht im Frieden. Jahrelang stritt er mit den neuen Bossen in der rosa getünchten Konzernzentrale am Wittelsbacher Platz in München, fünf Millionen Euro zahlte er am Ende, natürlich ohne Schuldeingeständnis.

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