Berufliche Neuorientierung: Späte Lehre
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Zurück auf los. Karsten Deege (oben) ist 41 und Azubi in einer Tischlerei in Prenzlauer Berg. Er hat einiges aufgegeben, um das Handwerk zu erlernen.

© Doris Spiekermann-Klaas

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Berufliche Neuorientierung: Späte Lehre

Es ist noch ein Randphänomen: Wer heute über 40 ist und eine neue Ausbildung beginnt, gilt als Exot. Doch ein Neustart kann sich durchaus lohnen. Zwei Erfahrungsberichte.

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Es scheint Lichtjahre her, dass Karsten Deege Coach bei einer Versicherung war und Azubis ausbildete. Dass er sich morgens im Anzug vor die Klasse stellte und danach fragte, was die jungen Schüler unter Altersvorsorge verstehen. Rentenversicherung, Lebensversicherung und Sparen. Irgendwann schienen ihm selbst die Antworten nicht mehr so klar und eindeutig. Altersvorsorge, das musste doch mehr sein als das Anhäufen von Geld. Immer tiefer bohrte sich die Frage in seinen Kopf: Was mache ich hier eigentlich? Es dauerte zwei Jahre, bis er den Mut fasste zu gehen.

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