Neue Steuer für Immobilien?: SPD-Vorschlag irritiert selbst die SPD
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SPD-Chef Norbert Walter-Borjans verspricht sich von der neuen Bodenwertzuwachssteuer zusätzliche Einnahmen, die dann für den Mietwohnungsbau genutzt werden könnten.

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Neue Steuer für Immobilien?: SPD-Vorschlag irritiert selbst die SPD

Kaum mehr als 800 Immobilienbesitzer wären betroffen, heißt es bei der SPD, die aber ihrer eigenen Rechnung nicht traut.

Von Antje Sirleschtov

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Erst Ackerfläche ohne Wert, plötzlich wertvolles Bauland: Wer eine solche Umwidmung eines Grundstückes durch eine Kommune einmal erlebt hat, der weiß, das die Eigentümer danach oft wohlhabende Leute sind. Denn gerade in der Nähe von Ballungsräumen steigen die Bodenpreise massiv, jeder umgewidmete Acker-Hektar ist plötzlich Gold wert.
Vor wenigen Tagen gab SPD-Chef Norbert Walter-Borjans bekannt, dass er eine Bodenwertzuwachssteuer einführen will, um diesen Wertzuwachs der Grundstücke finanziell abzuschöpfen. Das riecht nach frischem Geld für den Fiskus, und die SPD denkt seither auch darüber nach, wie sie es ausgeben will. Für die Förderung von Mietwohnungen natürlich. Schließlich sind Wohnungen knapp und die Mieten teuer. Klassische sozialdemokratische Politik-Aufgabe also.

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