Wirtschaft: Statt Urlaub
Alle Arbeitgeber sagen: Auslandserfahrung ist wichtig. Aber wehe, Arbeitnehmer nehmen ihre Chefs beim Wort. Was Sie tun können, um ihre Vorgesetzten doch noch rumzukriegen und eine entsprechende Weiterbildung durchzusetzen.
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Eigentlich war Romina Menke sich sicher, eine Absage zu kassieren, wenn sie ihrem Vorgesetzten sagt, dass sie drei Monate im spanischen Murcia studieren will. Die 26-Jährige arbeitet im internationalen Export und Vertrieb für den Kunst- und Stahlverarbeiter PUK-Werke KG in Berlin. Bei ihrer Tätigkeit ist sie regelmäßig auch mit außereuropäischen Kunden und Geschäftspartnern in Kontakt. Direkt nach dem Ende ihrer Ausbildung 2009 wurde sie übernommen. Die letzten drei Jahre hat sie an drei Abenden pro Woche als Erste in ihrem Unternehmen berufsbegleitend am Berliner Standort der FOM Hochschule für Ökonomie und Management studiert. Menke reist gerne, aber für einen längeren Auslandsaufenthalt war seitdem keine Zeit.
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