Zollstreit mit China: Trump riskiert mehr als den freien Welthandel
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6000 Produkte aus China belegt US-Präsident Donald Trump diesmal mit Strafzöllen.

© imago/UPI Photo

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Zollstreit mit China: Trump riskiert mehr als den freien Welthandel

Dieses mal trifft es Handtaschen und Teppiche: Mit den immer neuen Strafzöllen gegen China riskiert Trump, dass ungewollte Bündnisse entstehen. Ein Kommentar.

Ein Kommentar von Carla Neuhaus

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Donald Trump hat sich mit den neuen Strafzöllen gegen China selbst übertroffen. 6000 Warengruppen sind diesmal erfasst, es geht um Produkte im Wert von mehr als 200 Milliarden Dollar. Neben der schieren Größe ist aber noch etwas auffällig: Hat der US-Präsident in den bisherigen Runden im Zollstreit Rohstoffe und Industrieprodukte in den Fokus genommen, trifft es nun Verbraucherartikel – Handtaschen und Teppiche, Reis und Fisch. Die Amerikaner dürften also schon bald auch für Alltagsgegenstände und Lebensmittel mehr zahlen müssen. Allein das zeigt schon, wie irrsinnig dieser Zollstreit ist. Und ein Ausweg ist kaum in Sicht; weder Washington noch Peking wollen nachgeben.

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