Frust statt Freihandel: TTIP-Gegner spüren Rückenwind
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Bestens geeignet zur Profilierung ist das Thema TTIP für die Grünen, die vor ein paar Tagen vor Angela Merkels Haustür demonstrierten. Am kommenden Samstag gibt es eine Großdemonstration in Berlin gegen das geplanten Abkommen.

© imago/Christian Thiel

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Frust statt Freihandel: TTIP-Gegner spüren Rückenwind

Die TTIP-Verhandlungen kommen nicht voran. Das liegt nicht an den umstrittenen Schiedsgerichten. Ein politisches Großereignis könnte das Freihandelsabkommen blockieren.

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Die Bundestagsabgeordnete Katharina Dröge ist sauer. Deshalb steht sie an einem Mittwoch Ende September morgens um halb elf vor dem Bundeskanzleramt, gemeinsam mit rund 40 weiteren Oppositionspolitikern. „Wir wollen wissen, was drinsteht“ haben sie auf die Schilder geschrieben, die sie in die Kameras halten, und: „Blackbox-TTIP – Wir fordern Leserecht.“ Dröge ist wettbewerbspolitische Sprecherin der Grünen, doch die wichtigsten Dokumente des geplanten Handelsabkommen zwischen den USA und Europa, darf sie nicht einsehen. Das wiederum will sie nicht einsehen.

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