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Draghi-Nachfolge: Warum Weidmann es nicht wird
Der Nachfolger von Mario Draghi an der Spitze der EZB wird kein Deutscher. Auch deswegen, weil Kanzlerin Angela Merkel das nicht unterstützt.
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Bundesbank-Präsident Jens Weidmann hat sich immer zurückgehalten, wenn es darum ging, wer Mario Draghi im November 2019 als Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) beerben sollte. Obwohl ihn die Aufgabe reizen würde. „Die EZB hat nur ein Ziel, nämlich Preisstabilität zu sichern. Unabhängig von der Person des Präsidenten müssen sich die Bürger im Euro-Raum darauf verlassen können“, sagte Weidmann kürzlich in einem Interview. Da muss der 50-Jährige schon gewusst haben, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) seine Kandidatur nicht unterstützen würde. Auch wenn sie Weidmann sehr schätzt, schließlich hat er jahrelang für Merkel im Kanzleramt gearbeitet. Doch die Bundeskanzlerin hat andere Prioritäten: Die Besetzung der EU-Kommission ist ihr wichtiger als die EZB.
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