EZB-Geldpolitik: Wo bleibt das billige Geld?
zum Hauptinhalt
In der griechischen Bevölkerung kommt das Geld nicht an

© Reuters

Tagesspiegel Plus

EZB-Geldpolitik: Wo bleibt das billige Geld?

Die Niedrigzinsen der EZB kommen in der griechischen Wirtschaft nicht an: Die Banken vergeben dennoch nur restriktiv Kredite, da sie Ausfälle befürchten.

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Athen - 19 Millionen Besucher werden dieses Jahr in Griechenland erwartet, ein neuer Reise-Rekord. Davon möchte auch Gerasimos Apostolatos profitieren. Der Grieche betreibt auf Kreta einen Autoverleih. Rechtzeitig vor Saisonbeginn wollte er seine Flotte von 18 auf 24 Fahrzeuge vergrößern. „Ich könnte die zusätzlichen Wagen mühelos vermieten“, sagt der 54-jährige Unternehmer. „Aber ich bekomme von der Bank keinen Kredit, und aus eigenen Mitteln kann ich die Autos nicht finanzieren.“

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })