Spanien und Griechenland: Wo die Jugend keine Chancen hat
In Spanien oder Griechenland reicht eine gute Ausbildung nicht, um Arbeit zu kriegen. Das könnte auch Deutschland schaden.
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Berlin - Spanien ist Spitzenreiter in einer traurigen Bilanz: Nirgendwo in Europa sind so viele junge Menschen arbeitslos wie dort. Mehr als 44 Prozent der unter 25-Jährigen haben keinen Job. Zu Tausenden gehen die „Indignados“, die Empörten, landesweit auf die Straße und protestieren gegen Arbeitslosigkeit und die Sparmaßnahmen der Regierung. „Die Berufsperspektiven für junge Menschen sind dort total schlecht“, sagt Martin Schulz, Vorsitzender der Sozialistischen Fraktion im Europäischen Parlament. Er sieht die Zukunftsfähigkeit des Landes in Gefahr. „Das zerstört den sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft.“
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