Währungskurse: Zürich lässt den Franken frei
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Die Entscheidung der Schweizerischen Nationalbank versetzte die Finanzmärkte in Unruhe.

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Währungskurse: Zürich lässt den Franken frei

Die Schweizerische Nationalbank hebt den Euro-Mindestkurs auf. Es ist eine drastische Reaktion auf die Politik der Europäischen Zentralbank.

Von Carla Neuhaus

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Der Druck der Finanzmärkte auf die Schweiz war groß. Zuletzt zu groß. Dreieinhalb Jahre lang hat die Schweizerische Nationalbank (SNB) in Zürich den Kurs des Franken gedrückt – aus Angst, dass die eigenen Exporte im Ausland zu teuer werden könnten und die Schweiz in die Rezession rutscht. Für den Währungstausch legte das Land deshalb einen Mindestkurs von 1,20 Franken je Euro fest. Am Donnerstag hat die SNB diesen überraschend wieder aufgehoben.

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