Reform des Medizinstudiums: Am Patienten lernen und forschen
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Zwei Medizinstudentinnen üben an einer Puppe, einen Patienten wiederzubeleben.

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Reform des Medizinstudiums: Am Patienten lernen und forschen

Fragmentiert und unwissenschaftlich ist das Studium angehender Ärzte in Deutschland. Das kritisiert der Wissenschaftsrat und empfiehlt eine große Reform.

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Inspiriert wird der Wissenschaftsrat von den Modellstudiengängen, die nach 1999 eingeführt wurden: Bundesweit gibt es sie an neun von 37 Standorten der Medizinerausbildung (darunter Berlin), etwa ein Viertel der Studienanfänger ist hier eingeschrieben. Die „ärztlichen Rollen und Kompetenzen“ sollen nun auch das Regelstudium organisieren – nicht wie bislang die traditionelle Orientierung an den Fächern, empfiehlt der Wissenschaftsrat: „Ärztinnen und Ärzte müssen imstande sein, von Patientenproblemen ausgehenden Fragestellungen nachzugehen“, erklärte Manfred Prenzel, der Vorsitzende des Wissenschaftsrats, am Montag in Berlin.

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