Krankheitserreger: Angriff der Pilze
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Parasit. Getreiderost befällt fast alle Pflanzen, in der Landwirtschaft ist er gefürchtet. Dieser Querschnitt durch ein Malvenblatt zeigt, wie sich der Pilz ins Blatt bohrt und so die Nährstoffe aus der Pflanze saugen kann.

© Science Photo Library

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Krankheitserreger: Angriff der Pilze

Pilze galten lange als uninteressant. Zwei Katastrophen in der Tierwelt - das weltweite Amphibiensterben und das Massensterben der amerikanischen Fledermäuse - haben das geändert. Und die Bedrohung wächst, sagen Forscher. Auch für die Landwirtschaft.

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Immer wieder das gleiche Bild: Hunderte toter Frösche, Kröten und Salamander treiben in Bächen oder Flüssen. Tausende Tierkadaver finden die Forscher, ob in den USA, Australien oder den Pyrenäen. Seit den 70er Jahren beobachten Biologen auf der ganzen Welt ein dramatisches Massensterben von Amphibien. Die Ursache war lange ein Rätsel. 1997 fand schließlich ein Forscherteam den Täter: einen Pilz namens Batrachochytrium dendrobatidis. Die Gruppe, zu der der Pilz gehört, war noch nie zuvor als Krankheitserreger bei Wirbeltieren aufgefallen.

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