Provenienzforschung in Bibliotheken: Auf der Spur der geraubten Bücher
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Prachtband: Lisa Trzaska recherchiert die Herkunft einer reichhaltig illustrierten Ausgabe von Alexander von Humboldts Reisebericht.

© Bernd Wannenmacher

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Provenienzforschung in Bibliotheken: Auf der Spur der geraubten Bücher

Zwei Forschungsprojekte sollen klären, welche Bücher in den Bibliotheken des Instituts für Judaistik und des Botanischen Gartens der Freien Universität Berlin aus NS-Raubgut stammen.

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Manchmal sei es nur so ein Gefühl, sagt Stephan Kummer. „Wir gehen systematisch durch die Regale, und dann ist da ein Buch, das schon optisch so wirkt, als wenn wir prüfen sollten, wie es hierhergekommen ist.“ Kummer ist Provenienzforscher der Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin und Spezialist für die judaistischen Bestände. Doch auch mit jahrelanger Erfahrung, guter Intuition und Ausdauer für detektivische Recherchen liegen manchmal Jahre zwischen diesem ersten Gefühl und der Gewissheit, dass ein Buch auf illegalen Wegen in die Bibliothek gelangt ist.

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