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Deutsche Archäologen in der Türkei: Auferstehung einer Göttin
In Pergamon haben deutsche und türkische Archäologen ein monumentales Standbild rekonstruiert. Die Zusammenarbeit lief reibungslos - und hilft dem Kulturtourismus in der Region.
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Die Akropolis im türkischen Pergamon zieht mit ihren Tempeln, Palästen, Kasernen sowie einem kolossalen Theater und einem gewaltigen Gymnasium inzwischen jährlich rund 450 000 Besucher an. Deutsche Archäologen haben im 19. Jahrhundert zwar den Hauptaltar ausgegraben und in Tausenden von Kisten nach Berlin auf die Museumsinsel gebracht. Aber sie ließen an dieser bedeutenden hellenistisch-römischen Stätte im Nordwesten der Türkei genügend Material zurück, das heute wahre Touristenströme auf den Burgberg und das angegliederte Museum lockt. In die unmittelbar benachbarte türkische Kreisstadt Bergama – die türkische Form von Pergamon – hingegen kommt kaum einer der Archäologietouristen. Dabei hätte auch die moderne Stadt einiges zu bieten: von Gebäuden aus der römischen Kaiserzeit bis hin zu osmanischen Wohnhäusern aus fünf Jahrhunderten.
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