Betrug im Doktor: „Bei Doktorarbeiten anfällig für Korruption“
Transparency International rügt Deutschland für seine Promotionspraxis - als Schwachstelle im sonst wenig korrupten Bildungswesen
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Transparency International kritisiert Deutschland für Betrugsfälle bei Promotionen. Zwar sei das deutsche Bildungswesen nach einer Bevölkerungsumfrage wenig korruptionsanfällig, heißt es in dem „Globalen Korruptionsbericht 2013“, der am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde. Doch gebe es einen „Schwachpunkt“: „Die Anfälligkeit für Betrug beim Erwerb von Doktortiteln.“ Die Antikorruptionsorganisation hat ihren Jahresbericht diesmal dem Schwerpunkt Bildung gewidmet. Er umfasst 70 Berichte zur Hochschul- und Schulbildung aus 50 Ländern. Korruption stelle in vielen Ländern ein Hindernis für den Zugang zu Bildung dar, heißt es zur Begründung.
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