Fortpflanzungsmedizin: Briten erlauben „Drei-Eltern-Babys“
zum Hauptinhalt
Hilfe aus dem Labor. Dem Entwurf zufolge sollen Embryos mit dem Erbgut von drei Elternteilen erlaubt sein.

© picture alliance / dpa

Tagesspiegel Plus

Fortpflanzungsmedizin: Briten erlauben „Drei-Eltern-Babys“

Das Unterhaus gibt breite Zustimmung für einen Gesetzentwurf, der Eingriffe in die menschliche Keimbahn ermöglicht. Schon im nächsten Jahr könnten die ersten Kinder mit drei Elternteilen geboren werden.

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Als erstes Land der Welt will Großbritannien die Erzeugung von Embryonen mit drei genetischen Eltern erlauben. So soll die Übertragung schwerer Erbkrankheiten von der Mutter auf ihre Kinder verhindert werden. In einer historischen Abstimmung hat das Unterhaus am Dienstag einer Ergänzung des „Human Fertilisation and Embryology Act“ zugestimmt, der genetische Manipulation bei Embryonen regelt. Mit klarer Mehrheit von 382 gegen 128 Stimmen entschieden die Abgeordneten in freier Abstimmung, die „Vorkern-Transfer-Technik“ zu erlauben.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })