Medizinstudium in Berlin: Charité will Lerntag für Studierende streichen
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Medizinstudierende üben an einer Puppe.

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Medizinstudium in Berlin: Charité will Lerntag für Studierende streichen

Medizinstudierende an der Charité kämpfen für ihren Lerntag im Praktischen Jahr. Sie nutzen ihn auch, um zu jobben. Doch die Uni will, dass sie künftig in der Klinik für Prüfungen lernen.

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Im Praktischen Jahr (PJ) erproben Medizin-Studierende ihre Fähigkeiten in einer Klinik, bevor sie ihr Studium abschließen. Danach trennen sie nur noch eine Prüfung und die Approbation vom Beruf des Arztes oder der Ärztin. Um für die abschließende Prüfung lernen zu können, durften die Medizin-Studierenden der Charité in ihrem PJ bislang täglich nach sechs Stunden die Klinik verlassen. Alternativ konnten die Kliniken ihnen auch erlauben, an vier Tagen der Woche je acht Stunden zu arbeiten und dafür einen ganzen „Studientag“ einzulegen. Viele Studierende nutzen die freien Stunden oder den freien Tag bislang auch für Lohnarbeit, da das PJ an der Charité unbezahlt ist.

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