
© Mike Wolff
Turners Thesen: Der „Berufsbachelor“ stiftet Verwirrung
Die Bildungsministerin will auch Berufsabschlüsse als Bachelor und Master bezeichnen. Eine Aufwertung wird so aber nicht erreicht, meint unser Kolumnist.
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Es ist richtig, dass die berufliche Ausbildung aufgewertet wird. Das kann dazu führen, dass mehr junge Menschen sich dafür entscheiden und nicht zwanghaft meinen, ein Studium aufnehmen zu müssen. Wenn Sachverhalte in einer Beziehung zueinander stehen, bedeutet Aufwertung in der Regel Abwertung auf der anderen Seite. Das tritt ein, wenn die Unterschiede nicht deutlich sind und ist der Fall, wenn Begriffe Verwirrung stiften. So ist es bei den von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek vorgeschlagenen Bezeichnungen „Berufsbachelor“ und „Berufsmaster“.
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