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Genchirurgie beim Menschen: Der Crispr-Geist
Schwere Erbleiden verhindern, Schutz vor HIV: Der Ethikrat beriet erstmals, ob und wann das Erbgut von Embryonen verändert werden darf.
Von Jana Schlütter
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Das Wort von der Menschenzüchtung habe in Deutschland schon mehrfach „gestunken“, so eröffnete der Ethikratsvorsitzende Peter Dabrock die Jahrestagung des Gremiums. Nun rücke ein genchirurgisches Werkzeug namens Crispr den bisher abstrakt diskutierten Eingriff ins menschliche Erbgut in die Nähe des Machbaren. Es werde die Welt prägen. Würde ein sehr früher Embryo so behandelt, wären die Änderungen in seinen Keimzellen – und damit für alle Generationen danach – festgeschrieben. „Ein Gespenst geht um“, sagte Dabrock.
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