Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft: Der Einstein-Verein
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Deutsches Oxford. Auf dem Gelände der Domäne Dahlem, damals vor den Toren Berlins gelegen, wurden um 1910 die ersten Institute der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft errichtet. Die Luftaufnahme dokumentiert den Campus etwa um das Jahr 1918.

© Archiv der Max-Planck-Gesellschaft

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Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft: Der Einstein-Verein

Vor 100 Jahren wurde die Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft als Ort der Spitzenforschung gegründet. Die Institute sollten beste Bedingungen für die Forscher garantieren.

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„Sind Forschungsinstitute nöthig, so hat der Staat sie zu gründen. Kann ers nicht, so mag ihn der Teufel holen.“ Mit diesen Worten kommentierte vor 100 Jahren der Berliner Publizist Maximilian Harden die gerade erfolgte Gründung einer Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. Die bissige Anmerkung Hardens weist auf die einschneidende Zäsur hin, die die Gründung einer privat finanzierten Institution für das deutsche Wissenschaftssystem bedeutete. Schließlich gehören Wissenschaft und Bildung in Deutschland seit jeher zu den vornehmsten Aufgaben des Staates.

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