
© www.europeana1914-1918.eu
Fotos, Briefe, Tagebücher von 1914 bis 1918: Der private Weltkrieg
Briefe, Fotos, Tagebücher: Zum Ersten Weltkrieg entsteht online ein gigantisches Archiv privater Dokumente. Ein Beispiel: Die Europeana 1914-1918. Historiker hoffen auf Einblicke in die Mentalitätsgeschichte.
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An Originaldokumenten mangelt es nicht. Kaum ist das Jahr 2014 angebrochen und mit ihm der Erinnerungshype rund um den Ersten Weltkrieg, quillt das Internet förmlich über von Briefen, Fotos, Tagebüchern aus der Zeit von 1914 bis 1918. 90 000 persönliche Dokumente aus Privatbesitz haben die Mitarbeiter des europäischen Webportals www.europeana1914-1918.eu eingescannt und online gestellt. Hinzu kommen 400 000 Dokumente aus zehn europäischen Nationalbibliotheken, die nun erstmals in einem zentralen Portal zusammengeführt wurden. Aber nicht nur das Weltkriegsprojekt der Europeana setzt neue Maßstäbe, auch das britische Nationalarchiv treibt die Digitalisierung seines Bestandes voran. Gerade sind tausende Soldatentagebücher online veröffentlicht worden, weitere sollen folgen. 1,5 Millionen Seiten Papier hat das Archiv nach eigenen Angaben bereits erfasst.
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