Physik: Der Traum von der Tarnkappe
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Physik: Der Traum von der Tarnkappe

Indem Physiker Lichtstrahlen umlenken, lassen sie Gegenstände scheinbar verschwinden. Das menschliche Auge ließ sich durch dieses Experiment jedoch nicht täuschen. Noch nicht.

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Drachentöter Siegfried tat es, Unterweltgott Hades auch und Zauberlehrling Harry Potter sowieso: Sie alle verbargen sich gern unter Tarnkappen. Physiker stehen nicht im Ruf, sich ernsthaft mit solchen alten und neuen Mythen zu beschäftigen. In ihrer Welt der Experimente, Berechnungen und harten Fakten hatten Tarnkappen nichts verloren. Bislang. Denn seit einigen Jahren geistern erste Theorien durch die Fachwelt. Tarnkappen sollen prinzipiell möglich sein, berichtete im Mai 2006 der theoretische Physiker Sir John Pendry vom Imperial College in London. Nur fünf Monate darauf schafften es die Forscher um David Schurig und David Smith an der amerikanischen Duke-Universität in Durham tatsächlich. Sie ließen einen wenige Zentimeter kleinen Kupferblock verschwinden.

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