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Tagesspiegel Plus
Beschränkte E-Books in Bibliotheken: Die Datei ist leider verliehen
Dürfen Bibliotheken unbeschränkt E-Books anbieten? Viele Verlage sperren sich dagegen. Das hat für die Leser teilweise absurd anmutende Folgen.
Von Astrid Herbold
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Früher war die Sache einfacher. Als Bücher noch ausschließlich auf Papier gedruckt wurden, wusste jeder, was man alles mit ihnen anstellen darf. Man konnte sie kaufen, knicken, bekritzeln, zerfleddern oder behutsam in den Schrank stellen. Papierbücher durften verschenkt, verliehen oder auf dem Flohmarkt verscherbelt werden. Doch was für die Leser im analogen Zeitalter selbstverständlich war, gilt in der digitalen Welt nicht mehr. Das meiste, was mit gedruckten Büchern möglich ist, bleibt bei E-Books bis auf Weiteres verboten.
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