Informationstechnik: Die Shakespeare-DNS
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So funktioniert der DNS-Speicher.

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Informationstechnik: Die Shakespeare-DNS

Wissenschaftler entwickeln einen Code, um Erbgut als unverwüstlichen Datenspeicher zu nutzen. Erste Tests mit den Sonetten des englischen Dichters waren bereits erfolgreich.

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Nicht nur Archivare zittern, wenn Dokumente verwittern. Mit dem Berg an gespeicherten Daten wächst allseits die Befürchtung, dass die kostbaren Informationen mit der Zeit erodieren – CD-Roms, Magnetbänder oder Festplatten zum Beispiel halten nur Jahre, allenfalls Jahrzehnte. Forscher erproben deshalb einen Datenspeicher, der sich seit Milliarden von Jahren bewährt hat: das fadenförmige Erbmolekül Desoxyribonukleinsäure, DNS. Es ist nicht nur problemlos tausende Jahre haltbar, sondern verbraucht auch extrem wenig Speicherplatz. Ein internationales Forscherteam hat nun eine neue Methode entwickelt, um Information zuverlässig in kurzen DNS-Schnipseln zu speichern.

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