Seegurken: Die "Staubsauger der Meere" sind bedroht
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Wertvolle Verwerter. Eine Seegurke der Gattung Holothuria, gefunden vor einer Küste der Philippinen. Die Tiere sind die Biomüllverwerter der Meere. Menschen – allerdings nicht dieser hier, der sie nur erforscht – stellen ihnen zu sehr nach.

© Jon Altamirano/Leibniz ZMT

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Seegurken: Die "Staubsauger der Meere" sind bedroht

Seegurken werden rar. Was das für die Ökosysteme der Ozeane bedeutet, ist kaum abzusehen.

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Eine überdimensionale Wurst von der Größe eines menschlichen Unterarms. So sieht, durch die Tauchermaske, das Gebilde am Meeresgrund vor der Küste einer der Inseln Indonesiens in etwa aus. Es bewegt sich allerdings im Zeitlupentempo fort. Von „Glücksgefühlen“ spricht Sebastian Ferse, wenn er sich an solche Momente erinnert. Vor ihm geht eine Seegurke ihrem Tagwerk aus Fressen, Verdauen und Ausscheiden nach. „Das mag zwar langweilig klingen, ist aber für das Leben dort immens wichtig“, erklärt der Biologe am Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) in Bremen.

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