"Critical Whiteness": Die unsichtbare weiße Norm
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Eine Frau steht vor einem Gemälde, das eine schwarze Frau beim Betrachten einer weißen, schlafenden Frau zeigt.

© Daniel Reinhardt; picture alliance / dpa

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"Critical Whiteness": Die unsichtbare weiße Norm

„Critical Whiteness“, die "kritische Weißseinsforschung", versteht Rassismus als gesellschaftliche Struktur und beschreibt „Weißsein“ als häufig unerkanntes Privileg.

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Unmittelbar nach den Übergriffen in der Kölner Silvesternacht titelte der „Focus“ mit einem Bild, das einen von schwarzen Handflächen besudelten weißen Frauenkörper zeigte. Die physische Markierung der blonden Weißen durch die schwarzen Hände offenbarte dabei jene symbolische Markierung, mit der Menschen of Colour im Kontext einer „weißen“ Wissensbildung bis heute versehen werden. Die Darstellung bediente sich des Stereotyps vom dunkelhäutigen, triebgesteuerten Orientalen als minderwertigem Gegenbild zum weißen, vernunftzentrierten Abendländer.

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