Ich spreche, also bin ich: Wie die Muttersprache uns und unser Denken prägt
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Die Sprache, die wir sprechen, kann unsere Wahrnehmung beeinflussen, zeigen Experimente.

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Ich spreche, also bin ich: Wie die Muttersprache uns und unser Denken prägt

Wir Menschen nutzen unterschiedliche Systeme, um die Welt zu beschreiben. Nehmen wir die Realität anders wahr, je nachdem, welche Sprache wir sprechen?

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Könnte es sein, dass Sprecher bestimmter Sprachen zuverlässigere Augenzeugen sind als andere – und das allein dank ihrer Muttersprache? Ob wir uns an Gesichter, Handlungen oder kleine Details erinnern, hängt auch davon ab, wie wir unsere Wahrnehmungen ordnen und in Worte fassen.

Wie wir die Welt sehen, was uns besonders ins Auge fällt und woran wir uns später erinnern, ist enger mit unserer Sprache verknüpft, als wir vielleicht ahnen. Dank ihr können wir unsere Gedanken mitteilen – und wir tun das auf teils grundverschiedene Weise.

Ob Deutsch, Arabisch, Japanisch oder Baskisch: Die Logiken der Tausenden von Sprachen dieser Welt unterscheiden sich zum Teil so fundamental, dass sich eine naheliegende Frage stellt: Wenn wir gelernt haben, uns so unterschiedlich auszudrücken – denken wir dann auch anders?

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