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Wissen: Eltern haben Angst vorm Staat Klaus Hurrelmann
zur „Bildungsrepublik“
Von Uwe Schlicht
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Deutsche Eltern zögern oft, ihre Kinder der Kita und Ganztagsschule zu überlassen. Sie denken, sie seien zu Hause schon deshalb besser aufgehoben, weil in der Bildung offenbar ständig gespart wird. Diese Wahrnehmung führt zu einem politischen Teufelskreis, meint der Jugendforscher Klaus Hurrelmann von der Berliner Hertie School of Governance. In Deutschland, einem „korporatistischen Wohlfahrtsstaat“, habe die soziale Sicherung des Bürgers für die Politik ein größeres Gewicht als die Bildungspolitik, sagte der Erziehungswissenschaftler jetzt auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Bildungsverwaltung (DGBV) in Erfurt.
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