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Kopftuch statt Piercings in der Türkei: Erdogans fromme Schüler
Die Türkei verbietet Jugendlichen Piercings und Tattoos – aber erlaubt das Kopftuch im Unterricht. Kritiker von Präsident Recep Tayyip Erdogan warnen vor einer Islamisierung des Bildungssystems.
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Kopftuch statt Piercing: Zwei aktuelle Entscheidungen der islamisch-konservativen Regierung in der Türkei zum äußeren Erscheinungsbild von Millionen von Schülerinnen und Schülern beunruhigen Kritiker der Erdogan-Regierung. Per Erlass hat die Regierung am vergangenen Wochenende Jugendlichen verboten, mit Tattoos, Piercings oder gefärbten Haaren in der Schule zu erscheinen. Gleichzeitig erschien im Amtsblatt ein Dekret, nachdem künftig schon zehn- und elfjährige Mädchen ab der fünften Klasse im Unterricht das islamische Kopftuch tragen dürfen. Regierungsgegner befürchten nun eine beschleunigte Islamisierung des Bildungssystems.
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