Blutgerinnsel: Gefährlicher Pfropf
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Gerinnsel

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Blutgerinnsel: Gefährlicher Pfropf

Werden Gerinnsel in der Blutbahn aufgelöst, kann es zu Hirnblutungen kommen – besonders bei älteren Patienten. Lungenembolien und Schlaganfälle können die Folge sein.

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Wenn das Blut nicht gerinnen würde, wären schon kleine Verletzungen lebensgefährlich. Dieser natürliche Schutz wird jedoch problematisch, wenn sich Gerinnsel in der Blutbahn bilden. Dann können Adern verstopfen und lebensgefährliche Lungenembolien oder Schlaganfälle ausgelöst werden. Gefährdete Patienten bekommen daher Medikamente, die die Blutgerinnung hemmen sollen, beispielsweise Cumarin-Präparate. In Deutschland ist Phenprocoumon (Marcumar oder Falithom) üblich. Da diese Antikoagulanzien zugleich das Risiko von Blutungen erhöhen, muss vor einer langfristigen Behandlung sorgfältig geprüft werden, ob für den betreffenden Patienten der mögliche Nutzen das Risiko überwiegt.

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