
© picture alliance / ZB
Gentests: Genau hinsehen
Gendiagnostik sollte es nur mit besonders guter Aufklärung der Betroffenen geben, fordert der Ethikrat. Gerade bei den Erbguttests von Ungeborenen plädiert das Gremium für Einschränkungen.
Stand:
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.
Die Gene sind nicht unser Schicksal. Doch wir erfahren mehr und mehr darüber, wie sie Gesundheit und Krankheit beeinflussen. Drei Trends sind dafür verantwortlich, heißt es in einer Stellungnahme des Deutschen Ethikrats zur Zukunft der genetischen Diagnostik, die am Dienstag vorgestellt wurde: Mit den neuen Techniken wachsen die verfügbaren Datenmengen; weil die Auswertung besser wird, kommen mehr Informationen ans Licht, die für gesundheitliche Zukunft und Lebensführung des Einzelnen Konsequenzen haben können; und dank sinkender Kosten und Hürden können mehr Menschen darauf zugreifen, auch ohne Arzt. Eine Sequenzierung des Genoms ist heute innerhalb weniger Tage und für rund 10 000 Dollar möglich, bald könnte es ein Zehntel der Summe sein.
- showPaywall:
- true
- isSubscriber:
- false
- isPaid:
- true