Archäologie in der NS-Zeit: Graben nach dem Ahnenerbe
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Die SS war dabei. Grabung in Solonje (Ukraine) 1943. Bei Grabungen wurden auch KZ-Häftlinge eingesetzt.

© Rijksmuseum van Oudheden, Leiden

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Archäologie in der NS-Zeit: Graben nach dem Ahnenerbe

Archäologen in der NS-Zeit stellten sich in den Dienst des Germanien-Kults. Die Aufarbeitung ist noch lange nicht abgeschlossen. Ein wichtiger Beitrag dazu ist jetzt eine Ausstellung im Bremer Focke-Museum.

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Solonje, Ukraine, 1943: In den freigelegten Bodenschichten einer archäologischen Fundstätte sind zwei Männer in SS-Uniform im intensiven Gespräch, zwei andere in Tropenkleidung gesellen sich zu ihnen, und ein Kamerateam filmt die Szene. Eindrucksvoller als auf diesem Foto lässt sich die Symbiose zwischen Archäologie und NS-Regime nicht zeigen. Und seit einiger Zeit wird immer klarer: Nicht nur Physik, Chemie und Technik waren in den Nationalsozialismus stark verstrickt, und oft dessen willfährige Dienerinnen, sondern auch die Archäologie.

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