De Gruyter im Nationalsozialismus: Gute Geschäfte unterm Hakenkreuz
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Akten und Schicksale. Das Verlagsarchiv von De Gruyter wird von der Staatsbibliothek aufbewahrt. Die Berliner Historikerin Angelika Königseder fahndet darin etwa nach Namen und Texten jüdischer Autoren, die seit 1933 nicht mehr gedruckt wurden.

© Thilo Rückeis

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De Gruyter im Nationalsozialismus: Gute Geschäfte unterm Hakenkreuz

Zwischen Anpassung und Widerstand: Der Berliner Verlag De Gruyter lässt seine NS-Geschichte untersuchen.

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Hat De Gruyter Leichen im Keller, ja oder nein? So einfach sei die Sache nicht, erklärte Angelika Königseder bei einem Werkstattgespräch. Seit knapp einem Jahr wühlt sich die Historikerin im Auftrag des renommierten Berliner Wissenschaftsverlags durch dessen Nachlass. Es geht um ein bislang wenig beleuchtetes Kapitel der über 250-jährigen Verlagsgeschichte: die Zeit von 1933 bis 1945. In welcher Beziehung stand der Verlag zum Nazi-Regime, wo und wie hat er sich schuldig gemacht?

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