Keim aus dem Eis: Hatte "Ötzi" ein Magengeschwür?
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Die Gletschermumie "Ötzi"

© Eurac/Lafogler

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Keim aus dem Eis: Hatte "Ötzi" ein Magengeschwür?

Die Krankenakte des Eismannes "Ötzi" wird immer umfangreicher: In seinem Magen lebte das Bakterium Helicobacter pylori. Der Keim gibt auch Hinweise darauf, wie Europa besiedelt wurde.

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Wer den Mann aus dem Eis auftauen will, braucht einen guten Grund. Die besterhaltene Feuchtmumie der Welt (besser bekannt als „Ötzi“) soll schließlich so langsam wie möglich zerfallen. Forscher setzen alles daran, die Bedingungen seines Gletschergrabes im Tisenjoch zu simulieren: Die Leiche des Steinzeitmannes wird regelmäßig mit sterilem Wassernebel benetzt, der bei minus sechs Grad zu einer dünnen Eisschicht gefriert. Besuchern des Archäologischen Museums in Bozen gewährt ein kleines Fenster Einblick in die Eisgruft.

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