Berlin: Warum hier länger studiert wird: In die Uni vertieft
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Suche nach Erleuchtung. Sechs Semester reichen nicht, um „die Dinge in der Welt verstanden zu haben“, sagt eine Studentin der Kulturanthropologie. Auch andere streben danach, mehr zu lesen und zu erfahren, als die Regelstudienzeit erlaubt.

© Staatsbibliothek zu Berlin/C. Kösser

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Berlin: Warum hier länger studiert wird: In die Uni vertieft

Bildungshunger, Bürokratie-Dschungel – und ein Job zum Überleben: Es gibt viele Gründe, weshalb in Berlin im Bachelor und Master wieder länger studiert wird. Eine Campus-Umfrage.

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Vor allem in den geistes- und sozialwissenschaftlichen Studiengängen überziehen viele Studierende an Berliner Universitäten kräftig die Regelstudienzeit. Das hatte kürzlich eine Umfrage dieser Zeitung an den Unis ergeben. Auch Zahlen des Statistischen Bundesamts bestätigen den Eindruck des „Berliner Bummel-Bachelors“. Auch im Master wird häufig überzogen. Geschichtsabsolventen an der Humboldt-Uni etwa kommen am Ende ihres zweistufigen Studiums auf eine längere Studienzeit als in den alten Magisterstudiengängen. Dabei sollten Bachelor und Master die Studiendauer eigentlich verkürzen. Fast scheint es, als holten sich die Studierenden die Zeit Stück für Stück wieder zurück, die ihnen durch die Bolognareform genommen werden sollte.

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