
© mauritius images
Schädel-Deformationen bei Neugeborenen: Interdisziplinäre Kopfarbeit
Neu zusammengesetzt: Ein Projekt zu Schädelformen verbindet Kulturwissenschaft mit klinischer Praxis. Es berührt heikle historische und chirurgische Fragen.
Stand:
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.
Manchmal beginnen große Forschungsprojekte mit einem kleinen Satz. 2005 schrieb die Berliner Kulturwissenschaftlerin Sigrid Weigel im Tagesspiegel, dass „angesichts zunehmender Spezialisierung in der technisch-naturwissenschaftlichen Forschung“ die involvierten Wissenschaftler „die kulturellen Kontexte und historischen Voraussetzungen“ ihrer jeweiligen Innovationen oft nicht mehr überblicken könnten. Sie hätten die Hilfe von Geisteswissenschaftlern nötig: „Kultur betrifft nämlich die Art und Weise, wie Wissen hergestellt, überliefert und genutzt wird.“ Neurochirurg Hannes Haberl, der damals an der Charité praktizierte, saß zunächst leicht verärgert vor seiner Zeitung.
- showPaywall:
- true
- isSubscriber:
- false
- isPaid:
- true