Gefälschte Lebensmittel: Ist das bio oder kann das weg?
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Stinkt zum Himmel. Das Risiko besteht, dass sich der teure Fisch zum Feste als billiger oder gar giftiger Beifang herausstellt. In einer Testreihe von Lebensmittelprüfern entpuppte sich die Hälfte der Seezungen als Pangasius-Filets.

©  Foodcollection/Mauritius

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Gefälschte Lebensmittel: Ist das bio oder kann das weg?

Immer wieder werden Lebensmittel gefälscht. Jetzt sammeln Forscher die „Fingerabdrücke“ Zigtausender Waren.

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Wer jetzt die Bio-Gans, den Barolo-Wein und den Luxus-Käse aus Eselsmilch fürs Fest einkauft, geht im Allgemeinen davon aus, dass er bekommt, was er bestellt. Doch Fälschern, Panschern und Betrügern bietet die globalisierte Lebensmittelindustrie, in der die Garnele fürs Satéspießchen in asiatischen Gewässern gefangen, in Marokko gepult, irgendwo in Europa verpackt und per Lkw in den Supermarkt gekarrt wird, paradiesische Möglichkeiten. „Das Inverkehrbringen von gefälschten und minderwertigen Lebensmitteln ist ein Riesengeschäft“, stellt die europäische Polizeibehörde Europol vor. 2017 beschlagnahmte sie mehr als 3600 Tonnen Waren und rund zehn Millionen Liter Getränke – darunter Gammelfleisch, Fake-Thunfisch und Milchpulver ohne Milchbestandteile.

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