Zika-Epidemie: Kampf der Mücke
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Mehr als 4000 Kinder sind schon mit Mikrozephalie zur Welt gekommen.

© Ueslei Marcelino/REUTERS

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Zika-Epidemie: Kampf der Mücke

Das Zika-Virus, das vor allem für Schwangere gefährlich ist, verbreitet sich explosionsartig in Amerika. Die WHO rechnet mit drei bis vier Millionen Infizierten. Am Montag könnte sie den internationale Gesundheitsnotfall ausrufen.

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Wenn irgendetwas in Rio de Janeiro mal wieder schlecht oder gar nicht funktioniert, beispielsweise das elektronische Ticket im Bus, dann sagen sie in Rio jetzt: „Hat auch Zika!“ Es ist der übliche Galgenhumor angesichts der Unzulänglichkeiten ihres Landes, das seinen Ansprüchen als Wirtschaftsmacht selten gerecht wird und das im Moment verzweifelt gegen Aedes-Mücken kämpft. Denn diese übertragen nicht nur Dengue und Chikungunya, sondern zusätzlich ein Virus, das gerade von Brasilien aus jeden warmen und feuchten Winkel Amerikas erobert: Zika. Drei bis vier Millionen Menschen könnte es dort im Laufe der nächsten zwölf Monate infizieren, schätzt die Weltgesundheitsorganisation WHO. Ab Montag soll ein Komitee beraten, ob die explosionsartige Zika-Ausbreitung ein internationaler Gesundheitsnotfall ist.

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