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Tagesspiegel Plus
Astronomie: "Kepler" ist kaputt
Das Weltraumteleskop, das Planeten finden soll, hat sich abgeschaltet. Es gibt wenig Hoffnung, es wieder flottzukriegen. Sollte das nicht gelingen, steht den Planetenforschern eine lange Durststrecke bevor.
Von Ralf Nestler
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Den Planetenjägern ist ihr wichtigstes Werkzeug abhanden gekommen. Das Nasa-Weltraumteleskop „Kepler“, mit dem sie bereits 132 Planeten an fernen Sternen aufspürten, ist wegen einer Panne außer Betrieb. In den nächsten Tagen und Wochen wollen die Fachleute beraten, ob und wie es weitergeht, teilt die Nasa mit. Die Chancen, dass der Späher wieder richtig flottgemacht werden kann, stehen allerdings schlecht.
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