Biologie: Klonstudie gespickt mit Fehlern
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Biologie: Klonstudie gespickt mit Fehlern

Vor wenigen Tagen erst erregte eine bahnbrechende Studie zu menschlichen Stammzellen weltweites Aufsehen. Jetzt haben aufmerksame Wissenschaftler mehrere Ungereimtheiten aufgedeckt.

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In der letzten Woche erschien eine Untersuchung, in der erstmals das Erzeugen geklonter menschlicher Embryonen aus Hautzellen beschrieben wurde. Kein Wunder, dass die Studie Schlagzeilen machte. Aber schon jetzt gibt es einen Manipulationsverdacht. Geäußert wurde er auf der Internetseite „Pubpeer“, auf der wissenschaftliche Untersuchungen nach ihrer Veröffentlichung geprüft werden. Einem anonymen „Pubpeer“-Gutachter waren in der Studie von Shoukhrat Mitalipov (Oregon Health & Science University) und seinem Team Ungereimtheiten aufgefallen. So waren Fotos von Zellen an zwei Stellen doppelt aufgetaucht und dementsprechend falsch beschriftet, ebenfalls zwei Mal fand sich eine grafische Darstellung genetischer Aktivität, ein Scatterplot. Außerdem bezweifelt der Gutachter eine in der Studie gemachte Aussage, nach der die genetische Aktivität in zwei verschiedenen, geklonten Stammzellkulturen zu 99,8 Prozent übereinstimmte. Das sei „zu nah“, meint der Pubpeer-Experte.

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