Materialforschung: Kristallen ins Innere geschaut
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Max von Laue

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Materialforschung: Kristallen ins Innere geschaut

Vor 100 Jahren bewies Max von Laue gleich zweierlei: dass Röntgenstrahlung aus elektromagnetischen Wellen besteht und dass Kristalle aus regelmäßig angeordneten Atomen aufgebaut sind.

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„Ihr Experiment gehört zum Schönsten, was die Physik erlebt hat“, schrieb im Juni 1912 Albert Einstein begeistert an seinen Kollegen Max von Laue. Vor 100 Jahren hatte dieser erstmals nachgewiesen, dass Röntgenstrahlen eine extrem kurzwellige elektromagnetische Strahlung sind und Kristalle aus Atomen aufgebaut sind, die in regelmäßigen Gitterstrukturen angeordneten sind. Ein gewaltiger Durchbruch, für den Max von Laue 1914 den Nobelpreis erhielt. Heute ist das Verfahren der „Röntgenbeugung“ längst etabliert und ein unentbehrliches Hilfsmittel für die Strukturanalyse von Materialien in der Mineralogie, Chemie und Biochemie.

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