Gutes Gedächtnis: Schlauer ist, wer vergisst
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Alles merken. Zumindest beim Memory-Spiel gewinnt, wer nicht vergisst.

© Kitty Kleist-Heinrich

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Vergessen will gelernt sein: Löschtaste im Hirn

Paradoxer Effekt: Damit das Gedächtnis richtig funktioniert, muss es zunächst vergessen.

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Über ein schlechtes Gedächtnis musste sich Solomon Schereschewski zeit seines Lebens nicht beklagen. Der Russe, Jahrgang 1886, besaß eine phänomenale Merkfähigkeit. Der Journalist prägte sich einmal gehörte Ansprachen Wort für Wort ein, ebenso wie Formeln und Zahlentafeln oder Texte in fremden Sprachen. Einfach alles, was man ihm vorlegte. Ein Traum? Eher ein Albtraum.

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