Ausstellung zu NS-Häftlingen: Menschen als Material
Im Mittelpunkt der Beschäftigung mit dem NS-Regime steht der systematische Massenmord. Zu den weniger präsenten Kapiteln des Unrechtsregimes zählen die so genannten Sippen- und Sonderhäftlinge, deren Geschichte das Museum Steglitz aufarbeitet.
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Insgesamt 139 prominente politische Häftlinge und deren Angehörige ließ der „Reichsführer-SS“ Heinrich Himmler Ende 1944 nach Tirol bringen, in die „Alpenfestung“, die einen uneinnehmbaren Rückzugsort bilden sollte. Man wollte die Häftlinge als Geiseln in möglichen Verhandlungen mit den Alliierten einsetzen. Das Heimatmuseum Berlin-Steglitz zeigt jetzt eine Ausstellung, die diesen Verfolgten gewidmet ist. Unter dem Titel „Rückkehr ins Leben“ werden Fotos, Karten und Skizzen von Lagern und Todesmärschen gezeigt.
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