Esa entscheidet über große Weltraummissionen: Missionen für Milliarden
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Ferne Welten. Mehr als 1000 Planeten bei anderen Sternen haben Astronomen bereits gefunden. Ob es zumindest auf einigen davon Leben gibt, weiß keiner. Womöglich kann eine große Forschungsmission Hinweise darauf finden.

© NASA, ESA and A. Schaller (for STScI)

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Esa entscheidet über große Weltraummissionen: Missionen für Milliarden

Ferne Planeten, Gravitationswellen oder schwarze Löcher – Experten der europäischen Raumfahrtagentur müssen sich jetzt auf zwei Großprojekte einigen, die sie in den nächsten Jahren starten wollen. 30 Vorschläge standen zur Auswahl, fünf sind noch im Rennen.

Von Rainer Kayser

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Die Auswahl fällt schwer: Soll man nach Gravitationswellen suchen? Oder lieber den Ursprung des Kosmos erforschen? Oder nach erdähnlichen Planeten fahnden und damit vielleicht außerirdisches Leben entdecken? Diese Fragen stellen sich gerade die Verantwortlichen der europäischen Raumfahrtagentur Esa. Für ihr Programm „Cosmic Vision“ suchen sie Ideen für zwei große Raumfahrtprojekte, die die Forschung entscheidend voranbringen sollen. Der Etat für solche „L-Missionen“ liegt jeweils etwa bei einer Milliarde Euro. Der Start wird voraussichtlich 2028 und 2034 sein.

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